Beiträge der subnationalen Ebene zu den nationalen Klimazielen Mexikos (NDCs): Erster regionaler Workshop

Die Umsetzung der von Mexiko eingegangenen Klimaverpflichtungen (NDCs) erfordert, dass die mexikanischen Bundesländer gemeinsam an einem Strang ziehen/ihren Beitrag leisten in den Bereichen Minderung und Anpassung. Zur Stärkung der Kapazitäten der Bundesländer und ihrer Beiträge zu den nationalen Klimazielen (NDCs) wurde ein erster regionaler Workshop organisiert.

 

Grussworte

Das Pariser Abkommen wurde auf der 21. Conference of the Parties (COP-21) im Dezember 2015 in Paris verabschiedet. Diese Vereinbarung enthält die national festgelegten Klimabeiträge (NDCs). Mexiko war dabei das erste Schwellenland, welches seine Klimaziele vorstellte, wodruch es maβgeblich zur Umsetzung des neuen globalen Klimaabkommens beiträgt. Das Paris Abkommen ist für alle Vertragsparteien des Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) rechtsverbindlich, und hat zum Ziel, die durchschnittliche globale Temperaturerhöhung unter 2° C zu halten. Hervorzuheben ist besonders Mexikos Verpflichtung, in der Zeitspanne 2020-2030 Treibhausgasemissionen um 22% zu reduzieren und sich an die Auswirkungen des Klimawandels anzupassen.

Die Teilnehmer des Workshops definieren entscheidende Schritte zur Datengenerierung, Informationsmanagement und Berichterstattung gegenüber der mexikanischen Bundesregierung
Die Teilnehmer des Workshops definieren entscheidende Schritte zur Datengenerierung, Informationsmanagement und Berichterstattung gegenüber der mexikanischen Bundesregierung

Um Mexikos Klimabeitrag und -vorhaben zu stärken, ist die Mitwirkung der Bundesländer essenziell. Aus diesem Grund haben das Mexikanische Ministerium für Umwelt und Natürliche Ressourcen (SEMARNAT) zusammen mit dem Nationalen Institut für Ökologie und Klimawandel (INECC) und mit Unterstützung der deutsch-mexikanischen Klimaallianz und dem Globalprojekt Vertikal Integrierte Klimapolitik (VICLIM) der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beschlossen, eine Reihe von regionalen Workshops durchzuführen, durch die die Kapazitäten der Bundesländer bezüglich der Anpasung, Quantifizierung und Berichterstattung ihrer Beiträge zur Abschwächung und Anpassung an den Klimawandel, gestärkt werden soll.

Der erste regionale Workshop (Westzone) fand am 24. und 25. August 2017 im Centro Cultural Universitario de Morelia, Michoacán, statt. Mehr als 45 Teilnehmer waren anwesend, u.a. Vertreter von acht Bundesländern aus der Region (Aguascalientes, Colima, Guanajuato, Jalisco, Michoacán, Querétaro, San Luis Potosí und Zacatecas) sowie der Unterstaatssekretär der Planungs- und Umweltpolitik Dr. Rodolfo Lacy Tamayo, Experten von SEMARNAT, GIZ und der Beratergruppe der Organisation Lösungen für Umweltgesetzgebung und -politik (POLEA).

Teilnehmer des ersten regionalen Workshops
Teilnehmer des ersten regionalen Workshops

Dies war der erste Workshop von insgesamt vier, die zwischen August und Dezember 2017 im Norden, Westen, Zentrum und Süden des Landes durchgeführt werden sollen.

Programm und Zusammenfassung des Workshops:

Resumen 1er Taller Regional
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Agenda 1er Taller Regional
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Präsentationen und Fotos des Workshops: